Bildungsstreik 2009

Die größte Aktion der letzten zehn Jahre steht ins Haus:


Bildungsstreik 2009

Vom 15. bis 19. Juni werden Bundesweit Aktionen gegen die derzeitige Bildungspolitik stattfinden.

Boykott abgesagt

Der AStA ist leider bereits zu Beginn des Semesters wortbrüchig geworden, und hat nicht wie versprochen eine Vollversammlung zu dem Thema abgehalten.

fzs und GEW: “Studiengebühren verletzen UN-Sozialpakt!”

Studentischer Dachverband und Bildungsgewerkschaft gehen vor den Vereinten Nationen gegen Studiengebühren vor - Widerspruch zu Urteil des OVG Münster

Berlin - Die Einführung von Studiengebühren in Deutschland verletzt das durch den Internationalen Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) gewährleistete Recht auf Bildung. Das ist das Ergebnis eines Berichts des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften (fzs) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an die Vereinten Nationen (UN), den beide Organisationen heute in Berlin vorgestellt haben. Entgegen dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Münster bleiben fzs und GEW bei ihrer Auffassung, dass der von der Bundesrepublik ratifizierte UN-Sozialpakt in Deutschland rechtsverbindlich ist.

In ihrem Bericht zeigen der studentische Dachverband fzs und die GEW auf, welche Auswirkungen allgemeine Studiengebühren haben, die bereits in sieben Bundesländern eingeführt worden sind. “Der Hochschulzugang ist in Deutschland schon heute in besonderem Maße von der sozialen Herkunft abhängig. Studiengebühren verstärken die soziale Auslese und halten viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger vom Studium ab. Wir brauchen endlich eine soziale Öffnung der Hochschulen”, erklärte Andreas Keller, im Vorstand der GEW für Hochschule und Forschung verantwortlich. “Die Möglichkeit der Kreditfinanzierung verringert die soziale Selektion durch die Gebühren nicht - die Aussicht auf einen immer größer werdenden Schuldenberg schreckt insbesondere junge Menschen aus Familien mit geringem Einkommen und aus Nicht-Akademikerhaushalten vom Studium ab”, warnte Keller.

Bundestag und Bundesrat haben den UN-Sozialpakt 1973 ratifiziert. Die Bundesrepublik Deutschland sei damit dazu verpflichtet, “den Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere die allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit, jedermann gleichermaßen entsprechend seinen Fähigkeiten zugänglich” zu machen (Artikel 13). “Durch die Einführung von Studiengebühren verstoßen die Länderregierungen gegen Geist und Buchstaben des durch den UN-Sozialpakt gewährleisteten Rechts auf Bildung”, erklärte der Münsteraner Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler, einer der Verfasser des von fzs und GEW vorgelegten UN-Berichts. “Durch die Umsetzung des UN-Sozialpakts als Bundesgesetz ist das darin verankerte Recht auf Bildung Bestandteil unseres Bundesrechts geworden, das auch für die Länder verbindlich ist”, betonte Achelpöhler.

Die Bundesrepublik war bereits im Zusammenhang mit der Einführung von Verwaltungsgebühren von dem für die Überwachung des UN-Sozialpakts zuständigen UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte gemahnt worden, keine zusätzlichen Gebühren einzuführen. Bis zum Sommer 2006 sollte die Bundesregierung dem UN-Ausschuss über den Stand der Umsetzung des UN-Sozialpakts berichten. fzs und GEW kritisieren, dass die Bundesregierung diesen Staatenbericht bis heute nicht vorgelegt hat.

“Als Nichtregierungsorganisationen (NGO) wenden wir uns daher direkt an die Vereinten Nationen und legen dem zuständigen Ausschuss in Genf einen eigenen Bericht vor. So machen wir auf die Verletzung des Rechts auf Bildung durch Studiengebühren aufmerksam”, erklärte Imke Buß, Mitglied des Vorstands des fzs. “Wir ersuchen die UN, sich die Situation in Deutschland genau anzusehen und fordern sie auf, ihre völkerrechtlichen Kontrollrechte auszuschöpfen und die Bundesrepublik Deutschland zu rügen.” fzs und GEW gehen davon aus, dass sich sowohl Bund und Länder als auch die Rechtsprechung im Falle einer Rüge durch die UN nicht länger über die Verbindlichkeit des im UN-Sozialpakt verankerten Rechts auf Studiengebührenfreiheit hinweg setzen könnten.

Guerilla Marketing

Wir können uns leider keine Fernseh- und Anzeigenwerbung leisten. Deshalb sind hier mal ein Paar Guerilla Marketing Inspirationen.

Besonders cool:

Drittes Treffen am 24. Mai

Beim Treffen vom 10. Mai beschlossen wir uns am Donnerstag dem 24. Mai erneut zu treffen. Bis dahin soll der erste Flyer gedruckt sein.

Jeder ist eingeladen zum Treffen zu kommen.

Falls du an diesem Termin keine Zeit hast, aber dich dennoch beteiligen möchtest, dann schreib einfach eine E-Mail an info@boykott-duesseldorf.de

Nächstes Treffen am 10. Mai

Das zweite Treffen der Boykottgruppe steht an.

Mögliche Themen:

  • Welche Gruppen wir brauchen
  • Wer in welcher Gruppe mitmacht
  • Grobe Planung des weiteren Vorgehens

Das Treffen findet am 10. Mai in der Mittagspause (13 Uhr) statt. Treffpunkt ist der SP-Saal im AStA-Gebäude hinter der UB.

Boykottgruppe hat sich getroffen

Nachdem auf der letzten Vollversammlung beschlossen wurde, eine Boykottgruppe zur gründen, fand bereits das erste Treffen statt. Über 25 Studierende trafen sich im SP-Saal.

Gemeinsam gegen Studiengebühren vorgehen. Das ist das Ziel dieser Gruppe.

Auf dieser Seite wird es demnächst Informationen geben, warum wir Studiengebühren ablehnen und vor allem, was man gegen sie tun kann.

Von A wie Aktion bis Z wie Zahlungsverweigerung erfahrt Ihr hier demnächst alles über den Boykott der Studiengebühren zum Sommersemester 2008!